Vom Vereinsfunktionär zum Schiedsrichter - Marco Henschel war jahrelang als Spieler, Trainer und in der Vorstandschaft mehrerer Fußballvereine aktiv.

2015 entschied sich der damals 37 jährige, dem Fußball treu zu bleiben und nahm am Neulingskurs teil. Nach nur einer Saison stieg der Beamte in die Kreisklasse auf. Durch starke Leistungen und hohem Engagement entschied die Vorstandschaft am Ende der Saison, dass Marco ab dem Sommer 2017 auch Spiele in der Kreisliga leiten darf. Für Marco ist jedes Spiel ein kleines Highlight. Auf sein erstes "Topspiel" wartet er noch. Für ihn ist es interessant zu erleben, wie andere Vereine aufgestellt sind. Manche sind absolut professionell aufgestellt, auch in den unteren Klassen, andere wiederum bekommen es nicht mal auf die Reihe dem SR ein Halbzeit-Getränk bereitzustellen. Einen weiteren Vorteil sieht er darin, immer viel rum zu kommen und die gute Gemeinschaft, die in der Schiedsrichtergruppe gegeben ist.

Auf die Frage, wie er sein Hobby mit Beruf vereinbaren kann, antwortete er, dass er sich alles frei einteilen kann. Durch den Schichtdienst weiß er immer genau, wann er arbeiten muss. Auch Kritik hat Marco schon erhalten. Er meint man muss auch mal bereit sein, einen Fehler einzugestehen, dann hat man auch die Akzeptanz der Spieler. Nach knapp 34 Jahren im Fußballgeschäft hat er schon alle Positionen bzw. Funkionen durchgemacht, die es gibt und deshalb hat er auch manchmal Verständnis für die ein oder andere Reaktion, dann kommt der psychologische Part um sein Gegenüber wieder "runterzuholen" oder aber wieder aufzubauen..

(Foto: Anpfiff.info/Müller)

Marco Henschel ist also ein Optimalbeispiel für alle Funktionäre, die eine Abwechslung suchen. Auch mit Ende 30 ist es also möglich bis zur Kreisliga zu pfeifen.

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