Unser Schiedsrichter des Monats November – Rüdiger Saake – ist zwar „erst“ seit diesem Jahr Schiedsrichter, jedoch hat er in dieser Zeit schon einiges erlebt..

Rüdiger Saake stammt ursprünglich aus Westfalen und gehörte dort dem 1. FC Paderborn und der TuS Bad Driburg an. Seine Heimat musste er berufsbedingt verlassen, denn Rüdiger ist Polizeibeamter bei der Bundespolizei. Seine dortige Tätigkeit, seine Familie und auch der Fußball seien die wichtigsten Bestandteile in seinem Leben.

Durch seinen Beruf war in den letzten Jahren nicht immer viel Zeit für den Fußball, denn der Job brachte ihm nahezu jedes Wochenende bundesweit Einsätze. Bei Demonstrationen, Fußballspielen und anderen Großeinsätzen sorgte Rüdiger mit seinen Kollegen für Sicherheit und Ordnung. Soweit es dienstlich möglich war spielte er durchgehend am Wochenende Fußball.

Rüger´s (li.) erster Einsatz in der Bezirksliga als Assistent bei Stefan Linß (mi.) / Foto: Markus Schütz-Anpfiff

Nachdem er altersbedingt in den Innendienst wechseln musste war nun Zeit vorhanden sich einen „Traum“ zu erfüllen. Seit über 15 Jahren ist Rüdiger Saake Mitglied beim SV Heinersreuth und hat im Frühjahr die Schiedsrichterprüfung abgelegt. Dabei stellte er schnell Parallelen zu seiner beruflichen Tätigkeit fest: In erster Linie seien das ein gewisser Sinn für Gerechtigkeit, schnelle Entscheidungen in zum Teil emotional aufgeladenen Situationen zu treffen und generell stets die Ruhe und Konzentration zu bewahren. Für sein neues Hobby kann er viel Zeit aufbringen, denn die ganze Familie bringt ihm das nötige Verständnis und Unterstützung entgegen.

In seinen ersten Monaten als Schiedsrichter hatte Rüdiger viele Einsätze. Dies störte ihn aber überhaupt nicht, im Gegenteil. Ihm gelang es dadurch schnell an die neue „Perspektive“ auf dem Spielfeld zu gewöhnen. Als bisheriges Highlight sieht er seine Spielleitungen im Herrenbereich an. Auch in unteren Ligen seien die Anforderungen an die Schiedsrichter sehr hoch und das sei seiner Meinung nach auch gut so. Größere Probleme hatte Rüdiger bisher nicht, denn er fühlt sich wohl auf dem Platz und steht zu seinen Entscheidungen. Über seinen ersten Einsatz als Assistent in der Bezirksliga bei Stefan Linß hat er sich sehr gefreut, denn bei Einsätzen im Gespann lerne man zum einen die Kollegen besser kennen und zum anderen können Neulinge von den Erfahrungen der Kollegen profitieren.

Bei seinen ersten Schritten in der Gruppe Bayreuth fühlte er sich gut betreut. Besonders die Arbeit unserer beiden Lehrwarte, Alexander Pott und Stefan Linß, habe ihn von Anfang an beeindruckt. Schon die ersten Monate im „Geschäft“ habe ihn überzeugt, er ist gerne Schiedsrichter und würde auch immer wieder für dieses Hobby werben. Für ihn ist das nicht ein Hobby für Jedermann, denn man sollte schon ein gewisses Talent dafür haben.

Für die Zukunft wünscht er sich, dass er sein Hobby noch sehr lange ausüben kann und weiterhin Erfahrungen auf dem Feld und in der Gruppe sammeln kann. Diesen Wünschen wollen wir uns anschließen und danke für dir für das Interview!

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